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TAG DER oLo-LITERATUR

12. Oktober 2014 14:00 - 21:00

Poetry, Matinee, Performance, Szenische Lesungen, Wasserglasleerung, gemixt mit dem Klang von Jazz-Gitarren, Autoren aus Leipzig, Braunschweig, Berlin, Bonn, Münster, Hamburg, Halle und Magdeburg

Wolltest du nicht schon immer an einem trüben Herbst-Sonntag-Nachmittag ungewöhnliche Kurzgeschichten, kompakte Gedichte oder performante Textgebilde dir in deine müden Ohren fließen lassen, gespickt mit Klangkaskaden der beiden Jazz-Gitarren von Gabs Fun?

14:30 – 18:30 Poetry im Stundentakt, takt, takt takt mi:t

 

14:30 LiteraTeens – Die junge Garde aus dem Literaturhaus performt (20 Min.)

Die LiteraTeens, das sind Beatrice Buchholz, Linda Conradi, Madlen Horst, Katharina Jünemann, Lisa Becker, Juliane Ruhbaum und Katharina Schaare….. mischen ihre verschiedenen literarischen jugendlichen Perspektiven unterschiedlich grob, dann wieder verträumt unter die Zuhörer.

 

raczkowski_wilkes_olo_bianco_literatur15:00 Raczkowski & Wilkes: Nur die Liebe zählt und andere Wahrheiten. (40 Min.)

Sabine Raczkowski, Autorin von Dialogen wie „Cherie und Pierre“ oder Gedichten wie „Verlass dich und du bist verlassen“, süßsauren Prosatexten, Krimis und Liedern, in denen ätzender Flieder, Käsebrote und Alibis eine Rolle spielen. Rainer Wilkes, Sänger, Musiker und Komponist von Liedern wie „Der Strohwitwer“, „Morgen … kommst du endlich wieder“, einem „Tick-Lied“ über teppichfransenkämmende Zeitgenossen und vielen mehr … Gemeinsam machen sie auf den ersten Blick einen netten Eindruck, aber na ja. Im Nu ist die Vorstellung gelaufen, man kann sich an nichts, was davor passierte, erinnern, denkt über die Gestalten nach, von denen sie gelesen oder er gesungen hat, denn sie versuchen so, irgendeinen Sinn in den trüben Alltag zu bringen.

 

 

 

Gerald-Fiedler_olo_bianco_literatur - Kopie15:45 Herbert Beesten/Gerald Fiedler mit der szenischen Lesung: Rilke – Köppen 1919 – was wollt ihr hören? (45 Min.)

Basierend auf einer Text-Collage von Herbert Beesten lesen der Schauspieler Gerald Fiedler (Theater Dessau, Olvenstedt probierts) und der Autor Herbert Beesten. Im Mittelpunkt steht dabei eine Art Dichterwettkampf zwischen dem in Genthin geborenen Edlef Köppen und dem bekannten Dichter Rainer Maria Rilke. Die beiden waren im Frühsommer 1919 tatsächlich zeitgleich in München, hätten sich treffen können, wurden aber fiktiv vom Autor Herbert Beesten in Form eines ganz frühen Poetry-Slams zusammengeführt. Es geht um die dichterische Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Sterben in zwei unterschiedlichen Literaturgenres: Auf der einen Seite der naturalistisch-romantische „Cornet” von Rilke, auf der anderen Seite der „Heeresbericht” in der Neuen Sachlichkeit. Die beiden Vortragenden werden in einer ‚Performance‘ die beiden Dichter und deren unterschiedlichen Mentalitäten aufleben und aufeinanderprallen lassen.

 

MariAnne-Conradi-004 - Kopie16:45 MariAnne Conradi, Finderlohn – nichts als Liebe finden (15 Min.)

MariAnne Conradi, die Radiomoderatorin aus Braunschweig (Okerwelle, LiteraturTrio), präsentiert ihre nachdenkliche Prosa in gewohnt gekonnter Perfektion. Lass dich mitnehmen auf eine Reise in vermeintlich bekannte Kindheitserlebnissee und Beziehungsstrapazen, die sich durch die Autorin doch als etwas Rätselhaftes herausstellen.

 

 

17:00 Monika Brunner – Ein Synonym für das neue Gesicht der Magdeburger Literatur (15 Min.)

Hören wir Auszüge aus ihrem neuen Roman, oder finalisierte, meist etwas surrealistische endende Short Stories, oder Momentaufnahmen, die am echten Leben kratzen? Wir wissen es nicht. Lassen wir uns doch von ihr überraschen!

 

Jessica-Denecke_olo_bianco_literatur17:30 Jessica Denecke und Co-Musik. DinP = Dramatik ist nicht Pflicht (20 Min.)

Dramatik Ihre Leidenschaft, sie mag aber auch die Kür: eine Mischung aus Musik und Literatur. Da sind die beiden Herzen in ihr: hier das einer der jüngsten Theaterautorinnen – trotzdem nicht „die Hegemann Sachsen-Anhalts“ , dort das jüngste Mitglied des Schriftstellerfördervereins Sachsen-Anhalts (folglich nicht mehr zur Generation der „Schreibenden Arbeiterinnen“ zugehörend). Sie soll uns überraschen und sich entscheiden, welche Seite sie uns zeigt, an diesem Tag.

 

Foto Karsten Steinmetz Katharina Schaare Duo Olo bianco_olo_bianco_literatur_ausschnitt18:00 Literatur-Duo Steinmetz und Schaare –Nachwuchs trifft Erfahrung (ca. 20 Min.)

Der geübte Literat Karsten Steinmetz liest aus seinem in Kürze erscheinenden Roman „Zwischen Liebe & Zorn“. Bei einem gemeinsamen Auftritt innerhalb eines wechselhaften literarischen Duetts werden Liebe und Zorn aufeinandertreffen – nicht nur im „Tanz auf dem Wasserparkett“ von Nachwuchsautorin Katharina Schaare. „Olo“ des einen trifft auf das „bianco“ der anderen.

 

 

Gabs-Fun_olo_bianco_literatur… und dazwischen, mehr als nur Zwischenmusik: Gabs Fun

Gabs Fun ist ein Projekt, in dem sich zwei elektrische Gitarren begegnen. Gab Landman und Götz Günther, die diese Gitarren spielen, bereitet es Vergnügen, kleine Stücke zu kreieren und vorzuführen. Rhythmisch und klanglich entsteht ein kleines Meer von seichten und stürmischen Wellen, keine glatte See, kein endloses Getöse, sondern fragile Kapriolen jenseits des Horizontes – im weitesten Sinne vielleicht auch Jazz. Mehr hier: http://www.gappie.com/gabsfun/

 

 

die_schreibkraefte19:00 Die Schrei(b)kräfte mit DaDa und andere literarische Überraschungen

Ein Potpourri aus DaDa, eine Mischung aus Liebestoll-Gedanken und  der Tierwelt der Magdeburger Schreibkräfte. Die Schreibkräfte sagen: Literatur muss gefeiert werden. Literatur ohne den Austausch mit dem Publikum ist für sie nicht denkbar. Um Schreiben zu können, braucht es die Einsamkeit, aber um an die Öffentlichkeit zu gelangen, ist es besser, die Unterstützung von Gleichgesinnten zu haben. Sie setzen der Fast-Foodisierung der Literatur lebende Texte entgegen. Der bestsellerfixierten Feuchtgebietsbranche trotzen sie mit ihrem Schreiben.

Kenner der Literaturszene Magdeburgs haben die Schreibkräfte bereits auf dem „Ball der Schreibkräfte“ im Forum Gestaltung und bei ihrem Frühlingsfest, „Liebestoll“, in den Gruson`schen Gewächshäusern erlebt.  Sie sind regelmäßig Gast bei den Magdeburgern Literaturwochen, Hier haben sie gezeigt, dass eine Lesung Spaß machen kann. Warum kann der Schriftsteller nicht zum Schauspieler seiner eigenen Texte werden? Das Publikum soll natürlich nicht nur auf den Stühlen sitzen, sondern mitmachen, sich an Interaktiven Wortspielen beteiligen. Eigenwillig dadaistisch begleitet von  den Gabs-Jazz-Gitarren werden optisch-akustische Projektionen entstehen, die sich im Prisma der Gegenwart brechen.

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Datum
12. Oktober 2014
Zeit:
14:00 - 21:00
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