Die Künstler stehen fest

Nun ist es raus! Die Namen der Künstler und Künstlerinnen, die an MYSTIQUE teilnehmen werden, stehen fest. Knapp 200 Bewerbungen erreichten uns bis Ende März, aus denen ein eigens für deren Beurteilung gegründeter Künstlerbeirat 100 Glückliche auswählte. Sie werden im Juni und Juli den TGA-Bürokomplex in der Sieverstorstraße und das angrenzende Gelände der ehemaligen Bördebrauerei wieder zum Leben erwecken.

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Thomas Andrée (Bildhauer, Maler) bei der Arbeit. Er ist Mitglied des Künstlerbeirates und damit verantwortlich für die Auswahl der teilnehmden Künstler.

„Es war schön zu sehen, wer sich alles beworben hat – renommierte und studierte Künstler, die zum Beispiel schon an der Biennale teilgenommen haben, aber natürlich auch viele Nachwuchskünstler. Viele kommen aus Magdeburg und Umgebung, es sind aber auch Künstler aus Ungarn, Schweden und Nashville dabei“, sagt Thomas Andrée, Bildhauer, Maler und Mitglied des Künstlerbeirates. „Wir haben versucht, neben den Räumen in dem Bürogebäude auch die Aufgänge benutzbar zu machen, damit möglichst viele teilnehmen können. Am liebsten hätten wir natürlich alle genommen.“

Nicht wenige Bewerber wurden durch den Besuch von „Romantik 2.0“ im vergangenen Jahr dazu motiviert, am nächsten Kulturanker-Projekt mitzuwirken. Das künstlerische Konzept von „Mystique“ unterscheidet sich allerdings von der vorhergehenden Episode der „Kabinett der Künste“-Reihe. „Bei Romantik 2.0 haben über 250 Künstler ausgestellt – das war wundervoll und unglaublich vielfältig. In diesem Jahr haben wir den qualitativen Anspruch aber deutlich nach oben geschraubt. Deshalb haben wir die Teilnehmerzahl zum Beispiel auf 100 begrenzt“, sagt Dr. Karsten Steinmetz, Vorsitzender des Vereins.

Diese 100 Teilnehmer können sich auf vier Etagen in 20 bis 60 m² großen Räumen kreativ austoben. Die anderen vier Etagen des Gebäudes werden von Galerien kuratiert: Dabei sind Raum HELLROT aus Halle, die Galerie Potemka aus Leipzig sowie ein Künstlerkollektiv um den Hamburger Carsten Rabe.

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Sokar Uno (Dresden, 2012)

Nicht nur im Gebäude selbst wird Kunst zu finden sein. Auch die ehemaligen Produktionshallen auf dem Gelände sollen ein neues Gewand bekommen. Die Ateliergemeinschaft SKAM e.V. aus Hamburg und das Berliner Kollektiv Open Space werden diese Sache in die Hand nehmen. Außerdem wird schon der Weg zum Festival die Besucher verzaubern: Alte Hausfassaden in der Sieverstorstraße werden in neuem Glanz erstrahlen, nachdem sich überregional bekannte Graffitikünstler ihrer angenommen haben – Sokar Uno und Jens Besser aus Dresden, Strichcode aus Magdeburg und Karl Addison aus Los Angeles.

So viele kreative und talentierte Köpfe – MYSTIQUE wird auf jeden Fall einzigartig, kunterbunt und inspirierend!


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