Jan Brand

Meine Videos und Video-Raum-Installationen beschäftigen sich mit dem, was Gruppen und Menschen ausmacht und zusammenhält. Dabei geht es mir jedoch weniger um einen dokumentarischen Blick, als vielmehr um Traditionen und innere Bilder, die zeitgemäß modifiziert oder in Form von Objekten von Generation zu Generation weitergegenen werden.

Die Personen in meinen Filmen sind keine Schauspieler sondern Freunde und Bekannte aus meinem täglichen Umfeld. Ihre Natürlichkeit gibt meinen Inszenierungen immer auch einen dokumentarischen Aspekt.

Das so entstehende Spannungsfeld aus Inszenierung und natürlichem individuellem Verhalten gibt dem Betrachter einen Spielraum, um eigene Beobachtungen über Gesellschaft, ganz fiktive Geschichten und Interpretationen zu entwickeln.

Diese Offenheit ist mir sehr wichtig, deshalb nutze ich Film bzw. Video nicht als journalistische Ausdrucksform, sondern eher so wie narrative Maler.

Ähnlich wie in deren Werken möchte ich erreichen, dass die Betrachter meiner Videos in Bilderwelten eintauchen und nicht Gesagtes oder Gezeigtes selbst hinzufügen oder sich subtil auf der Gefühls- oder Erinnerungs-Ebene angesprochen fühlen.

Um in meinen Videos einen bildhaften Charakter zu erhalten sind in ihnen  keine sichtbaren Schnitte, Effekte oder wilde Kamerabewegungen zu sehen. Da es keine komplizierten Plots, Dialoge oder gesprochenen Text gibt erlauben sie dem Betrachter jederzeit einen Einstieg.

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