Robin Zöffzig

Malerei / *1984 in Magdeburg

  • 2006 – 2012      Diplomstudium Malerei bei Prof. Ute Pleuger, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • 2010      Auslandsstudium bei Prof. Jiau Li Huy, Fachklasse für traditionelle chinesische Tusche- und Seidenmalerei, Academy of fine Arts, Tianjin, China
  • 2012      Diplom Malerei (Note: 1.4)
  • 2012 – 2013      Weiterbildung für Existenzgründer in der Kultur- und Kreativwirtschaft, Hoffmann & Partner
  • 2013 – 2015      Meisterschülerstudium bei Prof. Rainer Schade, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • 2015      Abgeschlossenes Meisterschülerstudium

Zöffzig schafft im veristischen Kontext eine moderne Welt, die die Tendenzen unserer hellenistischen Welt übertrieben aber dennoch real gegenüber tritt. Er schafft Menschenbilder, die in einem übertriebenen Umfeld leben und wo alle Tabus aufgehoben werden. Nichts ist mehr natürlich und die Figuren fangen an, sich in einer art „Candy Flip Flop World“ zu etablieren. Phänomene wie Instagram, Facebook und Twitter geben Zöffzig den nötigen Stoff, um den jetzigen IST-Zustand unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Die Darstellungsformen in Zöffzigs Bildern reichen von prüde bis übertrieben aufreizend, dennoch nicht sexistisch, da Zöffzig seine Arbeiten immer mit einer gehörigen Portion Ironie bestückt. Die Menschen sind im „falschem Film“ gefangen, dennoch stolz, melancholich und in potentieller Energie verharrend. Traditionelle Techniken in Öl und in der Komposition verleihen den Bildern ein klassisches Antlitz in der Malerei. Tradition und Technik sind für Zöffzig der Grundbaustein für „Neues Schaffen in der Kunstgeschichte“. Auf diese Art und Weise schafft er es, größt mögliche Kontraste in Inhalt, Technik und Farbe zu erreichen.

Für Floral Frame of Time wird Robin Zöffzig ebenfalls in der chinesischen Kunstgeschichte wildern und wiederum Tradition und Moderne zusammenbringen. Hier liegt das Augenmerk bei der Farbe, die das modere Taiwan in sich trägt und die Tradition der Technik die das „alte China“ über tausende Jahre geprägt hat. Diese Mischung ergibt am Ende den Lotusstraus im Plastikgewand.

Portrait-Foto: Mika Garau und Felix Paulin


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